Bahnhof und Eisenbahn in Lobberich

Chronologische Übersicht

http://lobberi.ch/bahn

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Weblink Geschichte der Bahnlinie von Manfred Albersmann
Geschichte der Bahnline aus der Spätlese 31 (2008)

Ansichtskarten mit Bahnhof

Bahnübergänge: Fotos und Film von Karl-Heinz Scholz

Geschichtlicher Überblick der Strecke 493621

23.12.1867 Eröffnung des Güterverkehrs

1.1.1868 Aufnahme des Personenverkehrs

22.05. 1982 Stillegung des Personenverkehrs

31.10.2000 Stillegung des zuletzt in Betrieb befindlichen Teistückes Grefrath - Kaldenkirchen

2004 Abbau der Gleisanlagen

Technische Daten der Strecke 493621

  • 0,0 Kempen
  • 2,0 Kamperlings
  • 5,6 Mülhausen - Oedt
  • 7,2 Grefrath (b. Krefeld)
  • 12,7 Lobberich
  • 14,0 De Weitt See
  • 18,1 Kaldenkirchen
  • 22,8 Venlo

Rheinische Post, 2. Januar 2018:

Vor 150 Jahren: Lobberichs Anschluss an die "weite Welt"

(1868) dampfte die erste Eisenbahn von Kaldenkirchen über Lobberich und Grefrath nach Kempen. (...) Die Lobbericher (mussten) aufpassen, dass sie nicht abgehängt wurden. Denn es wurden auch Vorschläge für die Streckenführung nördlich um Grefrath und Hinsbeck herum diskutiert. Doch dann gab die größere Einwohnerzahl Lobberichs (damals 3600) den Ausschlag.



Ansichtskarte von 1916.


undatierte Ansichtskarte aus dem ersten Weltkrieg - wurde männliches Personal (Schaffner) bereits abgezogen?



Bahnhofsvorplatz

Fotos oben - falls nicht anders angegeben: Archiv Lobberland e.V.

Foto: Bongartz


Foto: Carl Bellingrodt, 15. Mai 1953.
Mit freundlicher Genehmigung des Eisenbahn-Kurier (EK-Verlag) vom 28. April 2005

Foto: Carl Bellingrodt, Juni 1953.
Mit freundlicher Genehmigung des Eisenbahn-Kurier (EK-Verlag) vom 28. April 2005

Foto: Bongartz

Abriss des Bahnhofsgebäudes 1978 Foto: Paul Heublein

 


Blick von den Gleisen auf die Abrissfläche des Bahnhofs und Bahnhofsvorplatz


Ein Ferkeltaxi quert die Niedieckstraße
hinter dem Bf Lobberich Richtung Grefrath


Haltepunkt Lobberich


Haltepunkt Lobberich


Güterabfertigungshalle


Ankunft eines Cirkus'


Güterabfertigungshalle


(...)


Einfahrt von Grefrath - Foto: Herbert Mirbach 1973


Einfahrt von Grefrath vor dem Abriss


Foto: Dirk Lammert 1987 (mit freundlicher Genehmigung vom 01. Januar 2007)


Einfahrt von Grefrath aus,
im Vordergrund die Brückenbaustelle zur Umgehung


Ein Ferkeltaxi kommt aus Richtung Kaldenkirchen

Bahnübergang Heidenfeld

Bahnübergang im Heidenfeld.
Man beachte die E-Lok auf dem Schild...


Nachtrag: was aus der Strecke wurde

Januar 2004: Abbau der Gleisanlagen

wz 31. Januar 2004 (Westdeutsche Zeitung):
Pro Bahn sauer über Gleisabbau:

"Pro Bahn" fühlt sich ausgebremst: Die Bahn will die stillgelegte Trasse Grefrath-Nettetal abstoßen, während der Verein sich um Wiederbelebung bemüht.

31. Mai 2004:

Der Bürgersteig wurde ergänzt, die letzten Schienen auf der Fahrbahn entfernt. Das Gelände beginnt zuzuwachsen:

Hier der Blick "Richtung Grefrath", im Vordergrund die Niedieckstraße.

RP 17. Mai 2008:
Bahn frei fürs Fahrrad

Das Glück vieler Radfahrer wird bald auf der früheren Bahntrasse von Kaldenkirchen nach Kempen liegen. Zwischen Kempen und Grefrath ist die alte Strecke schon lange ein beliebter ein Radweg. Nun will Nettetal nachziehen, denn es gibt frisch ein Zuschussprogramm des NRW-Verkehrsministeriums und der Bahn-Entwicklungsgesellschaft.

WZ 16. September 2008:
Finanzierung für den Radweg steht (Westdeutsche Zeitung)

Bahntrasse: 2,4 Millionen Euro soll die 10,4 Kilometer lange Route kosten.
Der neue Radweg auf der alten Bahntrasse zwischen Kaldenkirchen und Grefrath ist in trockenen Tüchern- jedenfalls was die Finanzierung durch die beiden beteiligten Kommunen angeht. Nach dem Grefrather Gemeinderat hat auch der Nettetaler Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung die Finanzierung für das Projekt genehmigt.

Lobo 14. Juli 2009:
Wieder freie Fahrt für den Bahnradweg Grefrath – Nettetal - Zuschüsse kommen jetzt doch früher als angekündigt -

Der Bau des Radweges auf der stillgelegten Bahntrasse zwischen Grefrath und Nettetal geht nun doch fahrplanmäßig weiter. Gemeinsam hatten die beiden Städte einen Förderantrag für das Programm „Allenradwege auf stillgelegten Strecken NRW“ gestellt, der auch durch den damaligen NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke bewilligt wurde. Einziger Haken dabei: der größte Teil der Zuschüsse sollte erst in den Jahren 2013 bis 2018 ausgezahlt werden. Nach intensiven Nachverhandlungen durch die Bürgermeister Herbert Kättner (Grefrath) und Christian Wagner (Nettetal) sowie dank der Unterstützung des Landtagsabgeordneten Christian Weisbrich erreichte der neue Verkehrsminister Lutz Lienenkämper, dass die Bezirksregierung Düsseldorf die beantragten Gelder nun doch in diesem und in den beiden kommenden Jahren auszahlen wird. „Das Land hält damit seine Zusage ein und wir können eine erhebliche Verbesserung für beide Städte umsetzen“, freuen sich die beiden Bürgermeister. „Neben den touristischen Möglichkeiten für beide Städte können dann vor allem auch unsere Schüler die Gymnasien in Lobberich und Mülhausen sowie die Realschule in Kaldenkirchen wesentlich besser mit dem Fahrrad erreichen“, so Kättner und Wagner. "Insbesondere der Stadtteil Kaldenkirchen profitiert von der durchgängigen Radwegeverbindung bis nach Kempen. Ein weiterer Beleg, dass Nettetal mehr ist und alle Stadteile von gesamtstädtischen Projekten einen Mehrwert haben", freut sich der Nettetaler Bürgermeister.

In der kommenden Woche wird Verkehrsminister Lienenkämper dann auch persönlich in Nettetal erwartet. Er wird sich im Rathaus die Pläne für den Bahnradweg und aktuelle Projekte in der Seenstadt erläutern lassen. Nach der Baustellenbesichtigung in der Lobbericher Innenstadt wird er in Kaldenkirchen das neue Studentenwohnheim der Baugesellschaft einweihen.