Medienberichterstattung
"Sanierung Werner-Jaeger-Halle"

2014 - 2020


Inneres der Werner-Jaeger-Halle 2019

Zusammenfassung:

Die Werner Jaeger Halle war sanierungsbedürftig, schon im Dezember 2014 wird eine Arbeitsgruppe aus Rat und Verwaltung gebildet, um "die Möglichkeiten auszuloten, ob und wie das Theater in seiner heutigen Form am Standort erhalten werden kann." Voraussichtliche Kosten: "rund 5 Millionen plus Nebenkosten für Räume und Technik während der Schließungszeit."

2017-2020 wurde darum gestritten, ob eine Sanierung (seinerzeit geschätzt auf mindestens 5,1 Millionen Euro) oder der Abriss der Halle die bessere Lösung sei - bei Neubau einer Mehrzweckhalle. Die Kosten explodierten, als Asbest - Altlasten entdeckt wurden. Der Beschluss im November 2019 wurde nur noch mit der Mehrheit von CDU und SPD getragen.

Die veranschlagten Kosten der beschlossenen Sanierung liegen derzeit (April 2020) bei 12,8 Millionen Euro.

2019 taten sich drei Herren zusammen, die die Halle weder für erforderlich noch für geeignet hielten, ein vielfältiges Kulturangebot sicherzustellen. Die Gruppe strebte ein Bürgebergehren an mit dem Ziel, die Halle abzureißen. Man stritt sich öffentlich über die vom jeweiligen Gegner verwendeten Zahlen.

Der Rat hat das Verfahren am 14. Mai 2020 gegen die WIN- Stimmen für unzulässig erklärt. Die Frist der Einreichung sei mit dem Grundsatzbeschluss "Sanierung" 2017 angelaufen, zudem müssten alle Unterschriften unter dem Text des Antrags geleistet werden - ein Anheften sei nicht erlaubt.

Stand im Mai 2020: Die Altlasten im Innenbereich sind entfernt, die Sanierung des Gebäudes geht weiter.


Rheinische Post vom 16. Mai 2020: Bürgerbegehren zur Werner-Jaeger-Halle für unzulässig erklärt

Der überwiegende Teil des Stadtrates hat in großer Übereinstimmung dafür gestimmt, die Unzulässigkeit des Bürgerbegehrens festzustellen. Nur die drei Mitglieder der WIN-Fraktion stimmten dagegen, Erhard Scholz, Ratsmitglied der Grünen, enthielt sich. Damit ist das Bürgerbegehren vom Tisch. Gegen die Entscheidung des Rates bleibt den Initiatoren nur noch der Weg zum Verwaltungsgericht.

Rheinische Post vom 16. Mai 2020: Annäherung in Corona-Zeiten

Zum ersten Mal kam der Rat während der Corona-Pandemie wieder öffentlich zusammen, mit viel Aufwand wurde der Seerosensaal dafür hergerichtet. (...) So war die Ratssitzung nicht nur von einer großen Einigkeit bestimmt, sondern auch von einer Balance aus Emotion und Ernst. Außer einer kleinen Minderheit ziehen alle an einem Strang. Auch außerhalb des Rates gibt es keine große Opposition gegen die Sanierung.

Rheinische Post vom 12. Mai 2020: Bürgerbegehren vor der Entscheidung

Am Donnerstag entscheidet der Stadtrat, ob er das Bürgebegehren gegen die Sanierunmg zulässt.
Externe Juristen verweisen auf die Grundsatzentscheidung von 2017.

Rheinische Post vom 14. Mai 2020: Werner-Jaeger-Halle ist innen fertig saniert

Bei der Vorstellung des Kulturprogramms der Saison 2020/2021 teilte Bürgermeister Christian Wagner (CDU) mit, dass die Sanierung im Inneren der Werner-Jaeger-Halle abgeschlossen sei. Mit der weiteren Planung komme man auf die Zielgerade. Am Donnerstag, 14. Mai, wird sich der Stadtrat in seiner Sitzung auch mit dem geplanten Bürgerbegehren „Stoppt Steuerverschwendung WJH abreißen“ befassen.

Rheinische Post vom 4. Mai: Rat soll Bürgerbegehren für unzulässig erklären

(...) Auf jeder Unterschriftenliste müsse der volle Wortlaut des Antrags enthalten sein. Die Seiten seien aber nur getackert gewesen. Da der Antrag nicht ordnungsgemäß gestellt worden sei, (...) (sei) die Frist (...) somit in jedem Fall abgelaufen.

Bericht der Rheinischen Post vom 22. April 2020: Bürgerbegehren: Initiatoren werfen CDU Lüge vor.

Die CDU hatte die Ausführungen der Initiatoren, durch einen Verzicht auf die Sanierung könne die coronagebeutelte Nettetaler Wirtschaft mit zehn Millionen Euro unterstützt werden, sachlich falsch genannt. „Wenn die CDU von ,Aufwendungen im Haushalt’ in Höhe von zehn Millionen Euro spricht, (...) werden fast 2,8 Millionen Euro unter den Teppich gekehrt.“

Pressemeldung der Stadtverwaltung vom 9. April: Stadt zeigt Weg für Bürgerbegehren auf

Die Stadtverwaltung hat heute den Initiatoren des Bürgerbegehrens einen möglichen Weg aufgezeigt, wie ein drohender Fristablauf abgewendet werden kann. Da aufgrund der aktuellen Krisensituation noch keine Hinweise des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen an die Stadt ergangen sind, hat diese nunmehr den Initiatoren dringend empfohlen, zur Wahrung der Frist den Weg einer vorgezogenen Zulässigkeitsprüfung zu wählen. Bei den in diesem Fall nur notwendigen 25 Unterschriften wäre auch ein Herunterladen des Formulars und die Zusendung der eingescannten Unterlagen per E-Mail möglich. „Auch wenn die Initiatoren viel lieber in die Unterschriftensammlung für das Begehren einsteigen würden, ist die vorgezogene Zulässigkeitsprüfung eine gesetzlich zulässige Möglichkeit. So wären die Befürworter des Begehrens erst einmal auf der sicheren Seite“, begründet Bürgermeister Christian Wagner diesen Vorschlag. Hierdurch verschafft man sich auch die nötige Zeit, in Ruhe mit der Kommunalaufsicht die weitere Vorgehensweise abstimmen zu können, ohne dass es zu einem vielleicht nicht heilbaren Fristablauf kommt.

Pressemeldung der Stadtverwaltung vom 9. April:
Schadstoffsanierung im Inneren der Werner-Jaeger-Halle kurz vor dem Abschluss

Nachdem vor allem im Brandschutzanstrich der Stahlträger der Werner-Jaeger-Halle ein erhöhter PCB-Gehalt sowie Asbest festgestellt wurde, wurde im Januar mit der Schadstoffbefreiung begonnen. Der PCB-haltige Anstrich der Stahlträger wurde mit biologisch abbaubarem Mittel abgetragen. Die Firma HOWE Umwelttechnik entkernte die Halle erfolgreich und entsorgte alle belasteten Baumaterialen aus dem Innenbereich vorschriftsgemäß.

Foto: Dachstuhl dser WErner-Jaeger-Halle von innen

Jetzt stehen noch letzte Restarbeiten an, die voraussichtlich bis Ende des Monats erledigt sein werden. Dann ist die Halle im Inneren vollkommen frei von Schadstoffen. Die Sanierung der äußeren Dachverkleidung wird im Zuge der nächsten Bauabschnitte durchgeführt. Dann wird, ebenfalls unter strengen Schutzmaßnahmen, das Fassaden- und Bedachungsmaterial aus asbesthaltigen Kunstschieferplatten sowie die Gebäudedämmung aus KMF (Künstliche Mineralfasern) werden demontiert, verpackt und vorschriftsgemäß entsorgt.

19. April (CDU Nettetal):

Die CDU wendet sich gegen "falsche Alternativendiskussion: Die Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie in Nettetal und die Sanierung der Werner-Jaeger-Halle schließen sich nicht aus. Ganz im Gegenteil: wir wollen, dass unser schönes Nettetal nach der Krise in seiner Vielfalt von Kultur, sozialem Miteinander und wirtschaftlicher Dynamik wieder aufblühen kann. Deshalb unterstützt die Stadt Unternehmen, Mittelstand und Einzelhandel. Deshalb ist aber auch die Erhaltung und Gestaltung des kulturellen Lebens von hohem Wert."

Rheinische Post, 9. April: Empörung über neuen WIN-Antrag

Die Fraktion „Wir in Nettetal“ (WIN) hat am frühen Mittwoch einen Antrag ans Rathaus geschickt, in dem sie einen kommunalen Rettungsschirm für gewerbliche Unternehmen, Selbständige und Angehörige der Freien Berufe in Höhe von bis zu zehn Millionen Euro fordert. Gegenfinanziert werden soll diese Summe durch den Verzicht auf die Sanierung der Werner-Jaeger-Halle.

Rheinische Post, 2. April: Hängepartie für geplantes Bürgerbegehren in Nettetal

Die Initiatoren des geplanten Bürgerbngehrens sollen bis Ende April Unterschrieften von Unterstützern vorlegen. Die Corona-Pandemie macht das unmöglich. Jetzt soll die Landesregierung klären.

Pressemeldung der Stadtverwaltung, 24. März 2020: Auswirkung der Pandemie auf die Kommunale Selbstverwaltung allgemein und insbesondere das Bürgerbegehren gegen die Werner-Jaeger-Halle

(...) Während aktuell bei den Ratsgremien keine besonderen Probleme bestehen, führt die Corona-Krise beim Bürgerbegehren Werner-Jaeger-Halle zu deutlichen Schwierigkeiten, die auf Basis der gesetzlichen Vorschriften kaum lösbar sind. Den Initiatoren musste aufgrund der Vorgaben der Gemeindeordnung unverzüglich nach Vorliegen die von der Verwaltung erstellte Kostenschätzung am 12. März zugesandt werden, so dass diese nunmehr die Möglichkeit haben, Unterstützungsunterschriften zu sammeln oder eine Vorab-Zulässigkeitsprüfung zu beantragen. In beiden Fällen müssten sie Unterschriften vorlegen, was sich in der aktuellen Situation aber als kaum möglich erweist. Nettetals Bürgermeister sucht daher nach einem Weg, die Rechte der Initiatoren zu wahren und ein angemessenes Verfahren zu ermöglichen. Die Verwaltung hat daher direkt Kontakt zum Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen aufgenommen. Hier soll geklärt werden, wie die berechtigten Mitwirkungsrechte in Zeiten der Pandemie umgesetzt werden. Da sich das Bürgerbegehren gegen einen Ratsbeschluss wendet, wären gesetzte Fristen zu beachten. Bürgermeister Christian Wagner: „Unabhängig von der konkreten Zielsetzung ist die Teilhabe am demokratischen Meinungsbildungsprozess von besonderer Bedeutung. Wir wollen einen Weg finden, wie das Bürgerbegehren regulär durchgeführt werden kann.“

Rheinische Post vom 28. Februar 2020: Weiter Wirbel um Hallensanierung

Das Interview mit Jürgen Boyxen will die WIN-Fraktion nicht unkommentiert stehen lassen. (...) Boyxens Satz, „Der Abriss erfordert einen siebenstelligen Betrag“, ist für Siemes unwahr. Die letzte dem Rat vorliegende Erkenntnisquelle zu den Abrisskosten sei das Gutachten von Partnerschaft Deutschland vom 9. Januar 2017. Dort würden die Abrisskosten auf 400.000 Euro geschätzt.
=> Anmerkung RS: zwei Jahre später, im Mai 2019 ergab sich eine Kostenexplosion bei Werner-Jaeger-Halle durch Altlasten. Mindestens ein Teil dieser hinzugekommenenn Altlastentsorgungskosten erhöhen auch die Abrisskosten von 2017.

Rheinische Post vom 26. Februar 2020: Nur allein Abriss und Sanierung kosten bereits Millionenbetrag

Auf die Frage: "Was bedeutet denn für Sie ein Abriss der Halle?" wird der Fraktionschef der CDU, Boyxen zitiert: "Wer eine Sanierung stoppt, muss in jedem Falle wegen der notwendigen Schadstoffsanierung die Werner-Jaeger-Halle abreißen. Dies ist bezeichnenderweise auch das Ziel der Bürgeranträge. Der Abriss erfordert einen siebenstelligen Betrag. "

Rheinischen Post, 10. Februar 2020: Bürger sollen bei Sanierung der Halle mitbestimmen

Die Initiatoren des Bürgebegehrens fühlen sich hingehalten, sei würden gerne in der Karnevalszeit bereits Unterschriften sammeln.

Rheinische Post, 5. Februar 2020: Sanierung der Werner-Jaeger-Halle bleibt weiter umstritten

Die Wählergemeinschaft Wir in Nettetal (WIN) (wird) die Initiatoren des Bürgerbegehrens „Stoppt Steuerverschwendung: WJH abreißen!“ unterstützen (...) . Dabei weist WIN darauf hin: (...) „Während das Bürgerbegehren (...) den Abriss der WJH will, wollten und wollen wir den Neubau einer nachhaltigen und behindertengerechten Multifunktionshalle.

Rheinische Post, 27. Januar 2020: Antrag für Bürgerbegehren gestellt

Drei Nettetaler Bürger haben jetzt einen Antrag auf Einleitung und Durchführung eines Bürgerbegehrens an die Stadt gestellt, um doch noch die Sanierung der Werner-Jaeger-Halle zu verhindern. Im Bürgerbegehren soll die Frage gestellt werden, ob die „kosten- und sanierungsbedürftige Werner-Jaeger-Halle abgerissen werden“ solle.

Pressemeldung der Stadtverwaltung, 10. Januar 2020: Schadstoffbefreiung in der Werner-Jaeger-Halle

Die Sanierung der Werner-Jaeger-Halle nimmt Fahrt auf. Nachdem vor allem im Brandschutzanstrich der Stahlträger im Dach ein stark erhöhter PCB-Gehalt sowie Asbest in einigen anderen Baumaterialien festgestellt wurde, wurde die Schadstoffbefreiung mit der Bezirksregierung und Bau-Berufsgenossenschaft abgestimmt. Sämtliche Bauarbeiten finden im Inneren des Gebäudes statt. Die Entkernung wird von unten nach oben stattfinden. Zuvor wird der Saal bis auf den Rohbau zurückgebaut und alle in der Halle verlaufenden Leitungen getrennt. Die äußere Dachhaut bleibt möglichst lange erhalten. Die Brandschutzfarbe wird im umweltfreundlichen Abbeizverfahren mit biologisch abbaubarem Mittel abgetragen. Oberstes Ziel ist es, eine PCB-Kontaminierung flankierender Bauteile zu verhindern. Für die Entkernung des Innenbereiches erhielt die Firma Howe Umwelttechnik aus Kirchheim unter Teck den Zuschlag. Sie gehört seit mehr als zwanzig Jahren zu den führenden Unternehmen im Bereich Umwelttechnik und kann umfassende Erfahrung im Bereich der Schadstoffentfrachtung und Entkernung sowie in der Demontagetechnik nachweisen. (..) Die innere Entkernung wird in den nächsten Monaten durchgeführt, die Fertigstellung ist bis zu den Sommerferien 2020 geplant.

Rheinische Post, 19. Dezember 2019: Stadtrat bleibt beim Beschluss für Sanierung der Werner-Jaeger-Halle

Die Verwaltung führt in der Vorlage aus, dass Voraussetzung eines Ratsbürgerentscheides sei, dass die Angelegenheit sowohl in der Gemeinde als auch im Rat sehr umstritten sei. Die Abstimmung im Rat mit 31 zu 12 Stimmen zeige nicht eine knappe. umstrittene Entscheidung.

Rheinische Post, 8. Dezember 2019 Bürgerentscheid zur Werner-Jaeger-Halle?

Die WIN-Fraktion will die Nettetaler Bevölkerung darüber entscheiden lassen, ob die Werner-Jaeger-Halle als Sprechtheater saniert werden soll oder eine nachhaltige und barrierefreie Multifunktionshalle gebaut werden soll. (...) Da ein Bürgerbegehren nur mit Ja oder Nein zu beantworten sein muss, will die WIN-Fraktion die Frage stellen lassen: „Soll die stark altlastenbehaftete Werner-Jaeger-Halle für einen zweistelligen Millionen-Betrag saniert werden?“

Rheinische Post, 23. November 2019: Mehrheit im Stadtrat stimmt für Sanierung der Werner-Jaeger-Halle

Was sich bereits im Kulturausschuss abzeichnete, ist jetzt im Stadtrat vollzogen worden. Eine große Mehrheit aus CDU- und SPD-Fraktion stimmte für die Sanierung der Werner-Jaeger-Halle in Lobberich. Sie soll sowohl als Schulaula als auch als Theaterstätte erhalten bleiben.

Westdeutsche Zeitung, 21. November 2020: Thema Sanierung der Werner-Jaeger-halle steht jetzt im Stadtrat an

Bei der Vorberatung im Ausschuss für Kultur und Städtepartnerschaft überraschte die FDP-Fraktion mit einem Nein zur Sanierung, nachdem das in der AG bisher nicht zu erkennen war. Weil das Projekt zu teuer geworden sei, könne man es nicht mehr mittragen.
Auch die Grünen, die Zusatzanträge wie zur Dachbegrünung gestellt hatten, stimmten am Ende nicht zu.
Und die WIN-Fraktion konnte sich mit ihrer Idee einer Mehrzweckhalle nicht durchsetzen und stimmte entsprechend gegen die Mehrheit aus CDU und SPD.

Rheinische Post, 20. November 2019: Große Mehrheit für Sanierung der Halle

Die Werner-Jaeger-Halle wird erhalten und saniert. Die Schwerpunkte Sprechtheater und Schulaula des Gymnasiums werden bestätigt. Der WIN-Antrag zum Bau einer Mehrzweckhalle wird abgelehnt.

Rheinische Post, 26. September 2019: Ja zur Sanierung der Werner-Jaeger-Halle

Auf ihrer Klausurtagung am Wochenende in Kamp-Lintfort hat die Nettetaler CDU-Fraktion den Sanierungskurs bestätigt. Der CDU sei wichtig, so Fraktionsvorsitzender Jürgen Boyxen, dass Nettetal das Sprechtheater behält. Das sei durchaus ein Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu den Nachbarkommunen.

Rheinische Post, 21. Mai 2019: Wird die Hallen-Sanierung noch teurer?

Der letzte Punkt im öffentlichen Teil der Nettetaler Ratssitzung hatte es in sich. In der Arbeits-Gemeinschaft Jaeger-Halle kursiere (entgegen des RP - Berichtes vom 16. Mai) eine deutlich höhere Zahl – nämlich 15,5 Milionen Euro, die am Ende für den Nette-Betrieb (...) zu zahlen seien.

Rheinische Post, 16. Mai 2019: Kostenexplosion bei Werner-Jaeger-Halle

Die Sanierung der Halle in Nettetal wird wohl fast doppelt so teuer wie gedacht: knapp zwölf statt 6,3 Millionen Euro. Die Mehrkosten fallen auch dann an, wenn die Halle abgerissen würde, sagt der Bürgermeister.

Rheinische Post, 20. Februar 2019: Ein Blick in die Werner-Jaeger-Halle

Stühle, Bezüge, Teppich, Fenster und Installationen – in der Halle wurde vieles seit den 70er-Jahren nicht mehr ausgetauscht. (...) (Auch) sei bereits mehrfach während Veranstaltungen die Heizung ausgefallen, im Kindertheater musste Frau Holle während sie den Besuchern von Sonnenschein berichtete, unterbrechen, weil Regenwasser durch die Decke lief.

Rheinische Post, 8. Juni 2018: Abschied von der Werner-Jaeger-Halle

Die Spielzeit 2018/19 endet wegen des Umbaus zwei Monate früher als üblich. Zum Abschluss gibt's sieben Veranstaltungen in acht Tagen

Rheinische Post, 30. November 2017: Zuschuss für Werner-Jaeger-Halle in Gefahr

Um einen Zuschuss von knapp 2,5 Millionen Euro nicht aufs Spiel zu setzen, muss das Vorgehen bei der Sanierung der Werner-Jaeger-Halle vermutlich geändert werden. Folgen sind eventuell höhere Kosten und Zeitverzug

Rheinische Post, 8. November 2017: Stadt sucht Ersatz für Werner-Jaeger-Halle

Wenn die Werner-Jaeger-Halle saniert wird, braucht es einen Interims-Standort für das Programm. Geeignet ist laut Stadt das Haus Seerose in Lobberich — möglich ist jedoch auch eine Aufteilung der Veranstaltungen auf die Stadtteile

Rheinische Post, 16. März 2017: Ausschüsse beraten heute über die Werner-Jaeger-Halle

Heute Abend um 18 Uhr beschäftigen sich die Mitglieder des Nettetaler Kultur- und die des Sportausschusses nochmals gemeinsam mit der Instandsetzung der Werner-Jaeger-Halle in Lobberich. Dabei geht es insbesondere um Details der "nutzwerterhöhenden Sanierung".

Rheinische Post, 9. März 2017: Bund gibt 2,4 Millionen Euro für marode Werner-Jaeger-Halle

Die Stadt Nettetal erhält aus dem Bundesprogramm zur "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" 2,4 Millionen Euro für die marode Werner-Jaeger-Halle. Dies teilten gestern die beiden Bundestagsabgeordneten aus dem Kreis Viersen, Udo Schiefner (SPD) und Uwe Schummer (CDU), mit.

Rheinische Post, 13. Februar 2017: Schnellstmögliche Planung für Werner-Jaeger-Halle

Die Verwaltung und der Nettetaler Stadtrat wollen die Sanierung der Werner-Jaeger-Halle so schnell wie möglich vorantreiben. Dies hat der Stadtrat einstimmig beschlossen. Bei der Grundsatz-Entscheidung zur Sanierung mit Nutzwert (geschätzte Kosten: 6,33 Millionen Euro) stimmten WiN-Fraktion und AfD nicht zu, die Bündnisgrünen enthielten sich.

Rheinische Post, 1. Februar 2017: 6,3 Millionen Euro für die Werner-Jaeger-Halle

Rainer Lankes vom NetteBetrieb legte aktualisierte Schätzungen für die Sanierung in Eigenleistung (Variante 1), für die Sanierung nach öffentlich-privater Partnerschaft (Variante 2) und für den Neubau nach ÖPP-Modell (Variante 3) vor. Für die Kernsanierung werden jetzt 6,33 Millionen Euro veranschlagt; bisher waren es rund sechs Millionen Euro); bei einem Vertragsabschluss mit einem Partner wären es 6,01 Millionen Euro. Die Variante 3 berechnete Lankes mit 7,51 Millionen Euro. Die neue Kalkulation ist notwendig, da beim späteren Baubeginn eine neue Energie-Einsparverordnung (EnEV) gilt

Rheinische Post, 20. Januar 2017: Werner-Jaeger-Halle: Die Sanierung ist nur der erste Akt

Die Werner-Jaeger-Halle wird von Grund auf saniert und aufgehübscht. Die Umbauzeit wird hart, denn dafür müssen Ausweichspielplätze gefunden werden Gerade eine mit hohem Aufwand hergerichtete Halle verlangt ein zugkräftiges Programm

Rheinische Post, 19. Januar 2017: Werner-Jaeger-Halle wird saniert und erweitert

Die Werner-Jaeger-Halle darf so bleiben, wie sie ist. Zumindest von außen. Die Mitglieder aus Schul- und Kulturausschuss stimmten gestern - bei Ablehnung der WiN-Fraktion und zwei Enthaltungen der Bündnisgrünen - in einer gemeinsamen Sitzung für eine grundlegende Sanierung des Gebäudes. Zudem soll es in seiner Funktionalität verbessert werden. Kostenpunkt: mindestens sechs Millionen Euro.

RheinischePost, 17. Januar 2017: Politiker diskutieren morgen über Werner-Jaeger-Halle

In der jetzt im Bürgerinformationssystem veröffentlichten Beschlussempfehlung schlägt die Nettetaler Verwaltung vor, dass die Werner-Jaeger-Halle nicht nur grundlegend saniert wird. Sie soll derart saniert werden, dass der Nutzwert erhöht wird. (...) Darüber werden in einer gemeinsamen Sitzung morgen,18.30 Uhr, die Mitglieder vom Schul- und Sportausschuss sowie Kultur- und Städtepartnerschaftsausschuss im Rathaus beraten. Die Sitzung ist öffentlich.

Rheinische Post, 12. Januar 2017: Drei Konzepte für Werner-Jaeger-Halle

Für (Bürgermeister Wagner) stehen zurzeit drei Varianten im Raum: eine Sanierung bis auf die Betonmauern, bei der auch das Dach erneuert wird (Kostenschätzung: 5,1 Millionen Euro). Eine Sanierung mit einer Modernisierung und Erweiterung der Funktion (etwa für eine Cafeteria), geschätztes Kostenvolumen: rund sechs Millionen Euro). Ein Komplett-Abriss und Neubau (Kostenschätzung: acht Millionen Euro).

Rheinische Post vom 5. Dezember 2014:
Werner-Jaeger-Halle: Sanierung oder Neubau?

Die Zahlen legte Fritzsche offen: Eine komplette Sanierung würde rund fünf Millionen Euro kosten. "Es bleibt außer dem Rohbau und den Wänden nix mehr stehen", führte sie aus. Dazu kämen noch die Kosten für die Anmietung einer Spielstätte während der Sanierungsphase, (...) . Neben der Miete fielen noch Kosten für Ausleihe und Installation der technischen Ausstattung an.