So war das: Christmette 1991

Ein Arikel für den Pfarrbief
(Der Bericht wurde nicht gedruckt: Über Zigarettenstummel in Kirchen sollte nicht berichtet werden)
In alter Rechtschreibung belassen.

Der Küster ist 'raus - der Jugendchor bleibt.

Was für andere nur eine gute Stunde Christmette war, wurde gut vorbereitet:

Vor der Mitternachtsmette richteten Mitglieder des Jugendchores die Kirche her: Das Kind wurde ins Stroh gelegt (Maria und Josef sind mit den Altären der Kirche noch ausgelagert), ein Baum, den der Pastor besorgte, aufgestellt und geschmückt, und verschiedene Lampen erneuert, die im Laufe der Zeit kaputtgegangen waren. Die Stühle konnten erst am Heiligabend selbst gestellt werden, da noch am Sonntag ein Gottesdienst der griechisch - orthodoxen Gemeinde dort stattfand. Sie benötigen den Platz vor dem Altar, während die Jugendmessen bewußt um den Altar herum stattfinden. Nach einem ausgiebigen Lesetest, Lichttest und Diatest konnte die sehr gut besuchte Mitternachtsmette stattfinden. Leider hatten Arbeitskreis und Jugendchor mit "nur" 250 Besuchern gerechnet, so daß Liedzettel, Kerzen und die zum Schluá verteilten Karten mit Photo aus der Alten Kirche nicht ausreichten.

Seit nunmehr einem Jahr hat die Jugendmesse in der Alten Kirche einige Merkmale, die den Mahlcharakter der Eucharistiefeier betonen: So wird der Altartisch erst zur Gabenbereitung gedeckt, und die Kommunion wird unter beiderlei Gestalten gereicht. Vor der Messe liegt ein Fürbittbuch aus, in denen Besucher persönliche Fürbitten notieren können. Diese Idee hat der Jugendchor aus Hellevoetsluis (NL) mitgebracht, wo er auf einer Pfingstfahrt die Messe besuchte. Weihnachten wurde allerdings erst während der Mette eine Fürbitte dort eingetragen...

Schon in der Dezembermesse hatte der Pfarrer darauf hingewiesen, daß für die Alte Kirche eine Art Küsterdienst benötigt wird. Da beim Herrichten der Kirche aufgefallen war, wie unaufgeräumt einige Ecken des Gotteshauses sind, räumten Mitglieder des Jugendchores nach Weihnachten (Zwischenzeitlich hatten auch die Orthodoxen ihr Weihnachtsfest dort gefeiert...) die Kirche einmal gründlicher auf. Und was es da alles aufzuräumen gab! Wir fanden unter an den verschiedensten Stellen: Zigarettenstummel, klebrige Bonbons, Reste einer Medi KV - Dekoration, über zehn Blumenschalen, verschiedene Plakate, jede Menge alter Gebetbücher, Baustellenpläne aus den Zeiten des Umbaues, drei Paar Schuhe, einen Schraubenzieher und Werkzeug zum Verfugen und vieles weitere mehr. Nun - inzwischen hat das meiste seinen Platz gefunden, anderes wurde weggeworfen, die Kirche gefegt und zum Teil gesaugt. Solange der Fußboden seine jetzigen Qualitäten hat, kommt das Fegen ohnehin mehr einem Verteilen des Dreckes in die Fugen gleich...

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